Binger Schifferverein 1895 e.V.
Schiffer- und Lotsenmuseum

Veranstaltungen

Vorschau

26. Hanse Sail

Für 2027 steht die 36. Hanse Sail Rostock zusammen mit dem dortigen nautischen Verein auf dem Programm, eines der größten maritimen Feste Europas., Jedes Jahr zieht die Veranstaltung Hunderttausende Menschen in die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, um die Faszination der Traditionssegler hautnah zu erleben. Ob stolze Segelschulschiffe, historische Traditionssegler oder motorisierte Begleitfahrzeuge - hier trifft man auf maritime Vielfalt, die ihresgleichen sucht. Auch das Schifffahrtsmuseum Rostock steht auf dem Program.

Anmeldeschluß war Mai 2026, bitte beim Vorstand fragen ob es durch Änderungen noch freie Plätze gibt.

Fotos (c) Francesco Carovillano, MV-T/Grundner, MV-T/Gänsicke, MV-T/Tiemann

Nikolauswallfahrt

Die traditionelle Nikolauswahllfahrt soll auch 2026 wieder stattfinden, genauere Details werden noch bekanntgegeben. Die Weihnachtsfeier des Vereins ist im Anschluß geplant.

Rochusfest

Am 19.08.2026 Treffen auf dem Rochusberg um 17 Uhr. Zum gemütlichen Beisammensein. Alle Mitglieder sind dazu herzlich eingeladen.

Vereinsausflug zur Schiffsmühle Ginsheim und in den Palmengarten (Datum in Abstimmung)

Der diesjährige Vereinsausflug wird uns in die Schiffsmühle und in den Frankfurter Palmengarten führen. Alle Mitglieder mit Angehörigen und Freunden sind dazu herzlich Eingeladen.  

Die zur Auswahl stehenden Termine sind

  • Mittwoch 29. Juli
  • Freitag 31. Juli
  • Mittwoch 5. August

Nach der Abfahrt ca. gegen 9 Uhr werden wir am Rhein frühstücken und anschließend die Ginsheimer Schiffsmühle besichtigen. Dann geht es zum Frankfurter Palmengarten. Am Abend gibt es einen gemütlichen Ausklang.

Genaue Details und der endgültige Termin werden noch bekanntgegeben.



Retrospektive

Der Rhein - Grenze oder Verbindung?

Am 7. Juni 2026 luden der Binger Schifferverein und das Lotsenmuseum im Rahmen des UNESCO-Welterbetags zum ersten Erzählmuseum ein. Unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“ und passend zur aktuellen Skulpturen-Triennale mit dem Thema „Verbindung und Zusammenhalt“ stand der Rhein im Mittelpunkt – als Grenze, als Verbindung und als Symbol europäischer Geschichte.

Gemeinsam mit den anderen Rhein-Museen – Stellwerk im Park am Mäuseturm, Museum am Strom und der Alte Kran – wurde dieser Tag zu einem besonderen Erlebnis für alle, die sich für die vielschichtige Geschichte des Stroms interessieren.

Die sechs Stationen des Rheins: Von der Grenze zur Verbindung

1. Die Grenze – der Rhein der Römer

Der Rhein war für die Römer zunächst eine klare Kulturgrenze. Victor Hugo beschrieb ihn als „vereisten Fluss“ (Frigora Rheni), der das wilde, unzugängliche Germanien von der zivilisierten römischen Welt trennte. Ein Binger Studienrat merkte dazu an:

„Die Germanen auf der anderen Rheinseite lebten noch in Laubhöhlen, da hatten die Binger schon geheizte Badezimmer.“

Für die Römer war der Rhein nicht nur eine militärische Grenze, sondern auch ein wichtiger Handelsweg. Ein lateinisches Zitat – dessen Ursprung leider nicht belegt werden kann – unterstreicht seine Bedeutung:

„Rhenus navigabilis est ab Alpibus usque ad Oceanum, magnisque oneribus vectabilis.“
(„Der Rhein ist von den Alpen bis zum Ozean schiffbar und kann schwere Lasten tragen.“)

Das Binger Riff war dabei keine Endstation, sondern eine Herausforderung, die die Schiffer durch geschicktes Manövrieren überwanden. Doch der vereiste Rhein hatte einen entscheidenden Nachteil: Im Winter konnten die Germanen ihn einfach zu Fuß überqueren. Dies mag ein Grund gewesen sein, warum der Limes nur wenige Kilometer nördlich gebaut wurde – eine Mauer, die, ähnlich wie heute zwischen Mexiko und den USA, die „wilden Horden“ Germaniens fernhalten sollte.

2. Die Verbindung: Völkerwanderung und Mittelalter

Mit dem Zerfall des Römischen Reiches wurde der Rhein zur Verbindung. Die Völkerwanderung brachte neue Kulturen, das Christentum setzte sich durch. Die Schiffahrt mag in dieser Zeit dokumentarisch kaum belegt sein, doch der Rhein blieb ein Kommunikationsstrom – trotz Hochwasser, Riffe und Untiefen.

Die heilige Hildegard erkannte: Auf dem Disibodenberg konnte sie zwar gut beten, doch für den Austausch mit den Mächtigen der Welt war das Rheintal die bessere Wahl – wo viele Menschen vorbeikamen und die Post mitnahmen. Die Zollgeschichte des Rheins zeigt, wie wichtig der Fluss als Handelsweg war. Schon im 7. Jahrhundert gab es Abgaben für den Transport auf dem Rhein, und im Ersten Rheinischen Städtebund (1254) versuchten 59 Städte, die 30 Rheinzölle abzuschaffen. Ebenso 100 Jahre später die Kurfürsten im "Kurverein" – Vorhaben, die nicht dauerhaft waren. Ein Binger Wein musste auf dem Weg in die Niederlande an 15 Zollstellen Abgaben entrichten – in heutiger Kaufkraft etwa 3–10 €. Einige Quellen sprechen davon, dass bis zu 2/3 des Warenwertes auf Zölle entfielen – ein Anteil, der heute dem Steueranteil auf Benzin entspricht.

3. Internationale Verbindung: Vom Rhein-Octroi bis zur Rheinkommission

Mit dem Vertrag über das Rheinschifffahrts-Octroi (1804) wurden die unterschiedlichen Durchgangszölle zugunsten eines einheitlichen Systems abgeschafft. In Mainz entstand eine erste internationale Verwaltungsstelle, die die Schiffbarkeit des Rheins verbessern sollte.

Doch gleichzeitig wuchs der Nationalismus. Die Frage, ob der Rhein die „natürliche Grenze Frankreichs“ sei, wurde im 19. Jahrhundert immer lauter. Doch schon Victor Hugo, der 1840 Bingen und den Mäuseturm besuchte, träumte in seinen „Briefen vom Rhein“ vom "Zeitpunkt, wo der Rhein ein europäischer Fluß sein wird" und sagte 1849 voraus: „Ein Tag wird kommen, wo ein Krieg zwischen Paris und London, zwischen Petersburg und Berlin, zwischen Wien und Turin ebenso absurd scheinen würde wie zwischen Rouen und Amiens, zwischen Boston und Philadelphia.“

1815 wurde die Zentralkommission für die Rheinschifffahrt in Mainz gegründet – die älteste internationale Institution der Welt. Die Mainzer Akte (1831) regelte die Schiffahrtsfreiheit und legte den Grundstein für die Rheinkommission, die bis heute die Schiffahrt auf dem Rhein koordiniert.

4. Neue Grenze: Kriege um den Rhein (1866–1945)

Im 19. und 20. Jahrhundert wurde der Rhein wieder zur Grenze. 1866 führte das preußische Bingerbrück gegen das hessische Bingen Krieg, sogar die Nahe wurde zur Grenze. Im Ersten Weltkrieg wurde die Hindenburgbrücke in Bingen als Wehrbrücke gebaut – mit Maschinengewehrstellungen, Teil der Festung Mainz.

Nach dem Versailler Vertrag (1919) wurde die Zentralkommission umstrukturiert, der Sitz nach Straßburg verlegt. Frankreich besetzte das Rheinland, Bingen wurde wieder Garnisonsstadt zum Schutze Frankreichs gegen das deutsche Reich. Das Misstrauen war so groß, dass es sogar einen unabhängigen französischen Lotsendienst für den Rhein gab.

1930 endete die Rheinlandbesetzung, doch der Zweite Weltkrieg brachte neue Teilungen: Die Wehrmacht sprengte die Hindenburgbrücke, die Amerikaner bauten eine Pontonbrücke – die Schifffahrt litt, die andere Rheinseite wurde amerikanische, Bingen französische Zone. Schiffer brachten manche heimlich von der einen in die andere Zone, mit falschen Ausweisen.

5. Endlich verbunden: Der Rhein im neuen Europa

Nach 1945 spielte die Zentralkommission eine dynamische Rolle bei der Wiederaufnahme der Rheinschifffahrt. 1950 wurde zusätzlich die IKSR (Internationale Kommission zum Schutz des Rheins) gegründet, um die Verschmutzung zu bekämpfen. Heute ist der Rhein ein integraler Bestandteil des europäischen Wasserstraßennetzes – ein einzelnes Binnenschiff ersetzt bis zu 100 LKW-Ladungen, und die Schifffahrt verursacht nur ein Drittel der Emissionen eines LKWs.

6. Der Rhein, die europäische Völkermühle

Victor Hugo sah im Rhein einen symbolischen Fluss, der die Geschichte Europas widerspiegelt:

„Der Rhein, mein Freund, ist ein edler Fluss, herrschaftlich, republikanisch, reichsbildend, würdig zugleich französisch und deutsch zu sein. Die ganze Geschichte Europas ist in seinen zwei Erscheinungsformen vertreten, in diesem Fluss der Krieger und Denker, in diesen prachtvollen Wellen, die in Frankreich aufprallen, in diesem tiefen Murmeln, welches Deutschland träumen lässt.“

Und Carl Zuckmayer schrieb in seinem „Teufels General“ mit einem Hymnus auf den Rhein als „Völkermühle“ und „Kelter Europas“:

„Vom Rhein. Von der großen Völkermühle. Von der Kelter Europas! [...] Da war ein römischer Feldhauptmann, ein schwarzer Kerl, braun wie ne reife Olive, der hat einem blonden Mädchen Latein beigebracht. Und dann kam ein jüdischer Gewürzhändler in die Familie, das war ein ernster Mensch, der ist noch vor der Heirat Christ geworden und hat die katholische Haustradition begründet. Und dann kam ein griechischer Arzt dazu, oder ein keltischer Legionär, ein Graubündner Landsknecht, ein schwedischer Reiter, ein Soldat Napoleons, ein desertierter Kosak, ein Schwarzwälder Flözer, ein wandernder Müllerbursch vom Elsaß, ein dicker Schiffer aus Holland, ein Magyar, ein Pandur, ein Offizier aus Wien, ein französischer Schauspieler, ein böhmischer Musikant – das hat alles am Rhein gelebt, gerauft, gesoffen und gesungen und Kinder gezeugt – und – und der Goethe, der kam aus demselben Topf, und der Beethoven und der Gutenberg, und der Matthias Grünewald – [...] Es waren die Besten, mein Lieber! Die Besten der Welt! Und warum? Weil sich die Völker dort vermischt haben. Vermischt – wie die Wasser aus Quellen und Bächen und Flüssen, damit sie zu einem großen, lebendigen Strom zusammenrinnen. Vom Rhein – das heißt: vom Abendland. Das ist natürlicher Adel. Das ist Rasse.“

Das Erzählmuseum zeigte: Der Rhein war Grenze und Verbindung, Kriegsschauplatz und Friedensstifter, Handelsweg und Kulturträger. Heute ist er ein Symbol für die europäische Einheit – ein Fluss, der Völker verbindet und Geschichte schreibt.

Ein herzliches Dankeschön an alle Besucher, Mitwirkende und die anderen Rhein-Museen für diese gelungene Veranstaltung!

Flohmarkt Binger Schifferverein 1895 e.V.

Am Freitag, den 01. Mai und 

am Samstag, den 02. Mai 2026

war wieder  Flohmarkt

jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr,

am Lotsenhaus des Binger Schifferverein 1895 e.V. 

An alle Beteiligten ein herzliches Dankeschön für die geleistete Organisation und Durchführung.



Lotsenstrecke per Leporello

Nach mehreren Anfragen unserer Museumsbesucher, haben wir die Lotsenstrecke von Bingen bis Sankt Goar zu Papier gebracht. Auf der Rückseite gibt es etwas über die Geschichte der Lotsen zu lesen. Auch unser aktuellen Daten befinden sich darauf. Für eine Spende von 1,- Euro kann der Leporello mitgenommen werden.


Saison-Eröffnung des Lotsenmuseum Bingen am Kulturufer

Es ist wieder soweit. Am 04.April 2026, um 13:00 Uhr, öffnet das Binger Lotsenmuseum wieder seine TORE. Am Wochenende und an Feiertagen, von 13:00 bis 17:00 Uhr, sind die interessierten Gäste wieder herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Sonderführungen nach nach Absprache möglich (Tel: 01520 174 6372) 

Mitglieder des Binger Schifferverein 1895 e.V. geben den Besuchern gerne Auskunft und beantworten Fragen über den Rhein, die Schifffahrt, die Lotsen und über das Lotsenmuseum. Ein neues Faltblatt (Leporello) zeigt die Lotsenstrecke von Bingen bis St. Goar so wie diese früher einmal war, ebenso auch zu sehen an der Außenwand unseres Lotsenhauses. 

Auch Informationen über die Lotsenarbeit sowie die Aktuellen Kontaktdaten sind darauf enthalten. Für eine Spende (Schutzgebühr) von 1,- Euro sind sie beim Diensthabenden erhältlich. Schifferknoten lernen und der Schiffsglocke Signale entlocken, für Kinder bestimmt genauso erlebnisreich, wie für Erwachsene. Eine Belohnung gibt es für die Kinder die mitgemacht haben auch...


Also herzlich willkommen und AHOI

Rein Schiff im Lotsenmuseum

Am 01. April 2026 war es wieder soweit REIN SCHIFF im Lotsenmuseum. 11 fleißige Helfer und Helferinnen waren tatkräftig dabei das Lotsenmuseum wieder für die Öffnung am Ostersamstag herzurichten. Es wurde Innen und Außen geputzt und sauber gemacht, damit am Ostersamstag, den 04.April 2026 zur Saison-Eröffnung alles bereit ist. Im Anschluss, nach der Arbeit, setzte man sich zusammen zum traditionellen Essen und Trinken. Die Saison 2026 kann beginnen.


Mitgliederversammlung 2026

Binger Schifferverein 1895 e. V. 

Schiffer- u. Lotsenmuseum Hindenburganlage 55411 Bingen

Binger Schifferverein 1895 e.V. wählt neuen Vorstand. Bei der Mitgliederversammlung des Binger Schifferverein 1895 e.V. am 06. März 2026 wurde ein neuer Vorstand gewählt.  Bodo Keipinger und Christa Kunkel standen nicht mehr zur Wahl. Johannes Heidecker wurde neu in den Vorstand gewählt.       Die Mitglieder des bisherigen Vorstandes stellten sich zur Wiederwahl.

Vorsitzender                              Ulrich Kunkel 

Schriftführer u. Stellvertr.          Martin Mauermann

Kassenwart                               Johannes Heidecker

Leiter Lotsenmuseum              Jürgen Domann

Beisitzer 1                                 Alfred (Fredi) Schmitt

Das Wahlverfahren wurde in Blockwahl durchgeführt unter der Wahlleitung von Clemens Heinemann. Der neue Vorstand wurde einstimmig gewählt.     Beide Kassenprüfer (Dominik Gundlach u. Stefan Polzer) wurden wiedergewählt.                                                                                                                     

Der alte und neue Vorsitzende Ulrich Kunkel übernahm die Weiterführung der Sitzung. Die überarbeitete Satzung, gründlich und verständlich vorgestellt vom Martin Mauermann, wurde einstimmig angenommen und beschlossen, so wird dies dem Amtsgericht zur Genehmigung vorgelegt.

Mit einem herzlichen Dankeschön für Ihr außerordentliches Engagement im Vorstand wurden Bodo Keipinger und Christa Kunkel mit je einem Weinpräsent bedacht. Bodo Keipinger erhielt außerdem vom Verein noch die Anstecknadel und ein Buch über die Binnenschifffahrt in Rheinland-Pfalz.

Der neue zusammengesetzte Vorstand des Binger Schifferverein 1895 e.V. wird den Verein zusammen mit seinen Mitgliedern weiterführen und lenken.

Der Vorstand 

Binger Schifferverein 1895 e.V.

Nikolaus Wallfahrt 2025
Weihnachtsfeier des Binger Schifferverein 1895 e.V.

Nach der Nikolaus Wallfahrt trafen sich die Mitglieder in der Alten Post zur Weihnachtfeier des Binger Schifferverein 1895 e.V..

Eine gelungene und harmonische Feier und gleichzeitig  der Jahresabschluss für 2025.


Nikolaus Wallfahrt 07.12.2025

Auch diese Jahr fand am 07.12.2025 die Nikolauswallfahrt wieder statt. 

Der Binger Schifferverein 1895 e.V. nahm mit einer Fahnen-Abordnung daran teil.

Alle Mittglieder waren dazu herzlich eingeladen.              

Herzlichen Dank an alle Teilnehmenden.

   


Tagesausflug am 27.08.2025 nach Koblenz u. Andernach

Einladung Tagesfahrt Binger Schifferverein MM als PDF-Datei herunterladen  

Eine schöne und gelungene Tagesfahrt des Binger Schifferverein 1895 e.V.



Flohmarkt am Lotsenmuseum

Am 09.August 2025  fand am Binger Kulturufer vor dem 

Lotsenmuseum wieder ein kleiner Flohmarkt statt.

Der Binger Schifferverein hatte viele Besucher und Gäste.

Herzlichen Dank

Rein Schiff am Lotsenmuseum

Am Freitag den 11. April 2025 fand  das Rein Schiff machen am Lotsenhaus statt. 

Im Anschluss an das aufräumen und saubermachen, fand

ein Gemeinsames Beisammensein mit Weck, Worscht und Wein statt.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten. 

Die Saison 2025 kann beginnen.

WSA übergibt Dauerleihgabe an Binger Lotsenmuseum

Frau Petra Schneider vom Wasserstraßen u. Schifffahrtamt Oberrhein übergibt Herrn Ulrich Kunkel Vorsitzender Binger Schifferverein 1895 e.V. das Modell eines Frachtsegelschiffes, für die Ausstellung im Binger Lotsenmuseum.

Unser Vereinsmitglied Martin Mauermann war maßgeblich für das Zustandekommen dieser Transaktion verantwortlich.

Das Segelschiff Modell hat einen Platz in unserem kleinen Schiffer u. Lotsenmuseum bekommen.

Der Binger Schifferverein 1895 e.V. bedankt sich für die Dauerleihgabe des WSA Oberrhein Mannheim.

Taufe Lotsen-Schaluppe

Der Binger Schifferverein 1895 e.V. hat sich bereit erklärt von der Denkmalsgesellschaft Bingen am Rhein eine Schaluppe zu übernehmen, diese zu restaurieren, und durch die zuständigen Personen der Stadt Bingen genehmigten Abstellplatz am Lotsenhaus/Kulturufer zu platzieren. 

Zu der Geschichte dieser Schaluppe, von uns als „Lotsen-Schaluppe“ benannt, ist festzuhalten das die Mittelrheinlosten in den 50 er Jahren eine eigene Schaluppe besaßen, mit denen sie die zu Berg fahrenden Schiffe ansteuerten, so an Bord gelangten, um die für sie maßgebliche Lotsenstrecke als nautischer Berater und Ortskundiger zu navigieren. 

Zurück zu ihrer Lotsenstation kamen die Lotsen mit ihrer Schaluppe im Anhang eines zu Tal fahrenden Schiffes. Durch das Anhängen an einen Talfahrer konnten die Lotsen ohne eigene Muskelkraft einzusetzen die Rückfahrt zu ihrer Lotsen Station verkürzen, und brauchten nicht zu rudern. 

Am Donnerstag, dem 03. Oktober 2024, am Feiertag, um 11.00 Uhr, wurde durch die Vereinsmitglieder, und ehrenamtlichen Diensttuenden mit eingeladenen Vertretern der Stadt Bingen die Taufe der Lotsen-Schaluppe feierlich durchgeführt.

Natürlich bekam sie auf Grund ihres farblichen Aussehens auch einen Namen.

Die Taufe vorgenommen hat ein Vereinsmitglied, welches auch einen aus unserer Sicht passenden Namen "Schlumpf" vorgestellt hat.

Restauration einer Lotsenschaluppe

Am 23. April wurde bei einem Treffen der verantwortlichen der Stadt Bingen und dem Binger Schifferverein ein Angebot der Denkmalgesellschaft Bingen beraten.

Dabei geht es um die Übernahme einer Lotsen - Schaluppe kleiner Schottel als Austellungsstück für das Lotsenmuseum am Kulturufer in Bingen.

Nach positivem Bescheid, wurde die Schaluppe vom 10. bis 14. Juni von ehrenamtlichen Mitgliedern des Binger Schiffervereins 1895 e. V. nach alten Vorlagen fachgerecht restauriert.

Die Schaluppe wird am Rheinufer Obertsrom des Lotsenhauses vor den Sitzbänken ihren Ausstellungsplatz finden.

Der Binger Schifferverein 1895 e.V. Dankt allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und das freundliche Entgegenkommen.

Offizielle Neueröffnung des Lotsenmuseums

Das Lotsenmuseum ist nach umfassender Renovierung komplett neu ausgerichtet. Das Lotsenhaus präsentiert sich fortan attraktiv in einem besonderen Outfit und ist nun ein richtiger Hingucker.

Erste Eröffnung 2012
Eröffnung des Binger Lotsenmuseums

Eröffnung des Binger Lotsenmuseums durch Oberbürgermeister Thomas Feser. Begrüßung von Hausherr Ferdinand Engelhart.